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Mit dem Rücken zur Wand

Da denkt man, man hat einen Lichtblick entdeckt - aber es war alles nur Schall und Rauch.

Ich habe versucht mich zu öffnen, ich habe versucht, den Erwartungen zu entsprechen, aber ich bin kläglich gescheitert. Wieder ein Mal. Ich kann gar nicht mehr mitzählen, wie vielen Menschen ich mich anvertraut habe, in der Hoffnung, endlich verstanden zu werden.

Im Endeffekt ist man eben doch alleine. 

Und nun stehe ich mit dem Rücken zur Wand. Es geht nicht mehr weiter. Fühle mich wie in einem goldenen Käfig - eigentlich hab ich alles, was ich will. Aber im Endeffekt steh ich allein da. Alle um mich rum halten Abstand. Denn sobald sie entdecken, was sich dahinter versteckt, laufen sie schreiend davon.

 Ich will nicht mehr.

30.11.13 14:00, kommentieren

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echte Freundschaft

Mir wurde eine echte Freundschaft angeboten. Das einzige was ich tun solle wäre anzunehmen.

Aber wie sieht sowas aus? Wie funktioniert wahre Freundschaft? Nicht in einem Buch, nicht auf dem Papier - in der Realität. Wie soll das funktionieren?

Die viel größere Frage: Wie kann es bei MIR funktionieren?

Zu oft habe ich Menschen kommen und gehen gesehen in meinem Leben. Irgendwann sind sie bisher alle gegangen. Außer die, die man nie haben wollte, die bleiben einem wohl bis ans Lebensende.

Ich kann mich nicht mehr auf jemand anderes einlassen. Zum Millionsten Mal meine Geschichte erzählen. Wieder die selben Fragen beantworten, wieder die selben Blicke und Floskeln. 

"Mein Beileid"
"Du bist wirklich tapfer!"
"Respekt! Ich weiß nicht ob ich an deiner Stelle das geschafft hätte"
"Du könntest jetzt auch wo anders sein"

Alles nur leere Worte. Genauso leer wie mein Kopf. Ich fühle mich nicht gut und nicht schlecht. Ich existiere. Und das offenbar ziemlich gut, denn kaum einer merkt es. Es wird immer nur gefragt, ob es in der Arbeit stressig ist, oder dass es bei dem trüben Wetter normal ist, dass man müde ist.

Meine Maske funktioniert. Meistens. Und wenn nicht, wollen die Leute, dass sie funktioniert. Keiner will Leid sehen. Es ist kein Platz für Leid in dieser Welt.

29.11.13 21:44, kommentieren